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Mexiko 2011 (Teil 1)


Schon im August startet zuwischen Luki und mir die Diskussion im Winter mal nach Mexiko abzubiegen. Nach langem hin und her, vor allem von meiner Seite wegen einiger finanzieller Herausforderungen, beschließen wir zu fahren. Matthi hat inzwischen auch zugesagt und so starteten wir Anfang Dezember zum Flughafen in Wien.

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In Veracruz angekommen, standen wir natürlich ohne unsere Boote da..... war aber eh klar ...

Immerhin konnten wir ohne viel zu schleppen erstmals ein Hotel in der Stadt suchen, da wir nach der Bruchlandung in Veracruz etwas Entspannung gut gebrauchen konnten :) 

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Matthi im "S-Turn" Roadside Section                                          Pic: Luki Strobl

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Robert Einfahrt "S-Turn"                                                    Pic: Luki Strobl

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Luki beim 50m Abseiler zu den 7 Sisters.    Pic : Will Hartmann                  

Wunderbar !!!!   (rechts)                              Pic.: Luki Strobl


Unsere Boote kamen dann erst ca. 30 Stunden später. Immerhin hatten wir inzwischen Zeit ein Mietauto zu finden. Zu unserem Glück fanden wir bei Hertz gleich einen Pick-up.... allerdings fast einen zu noblen für Mexiko. Andererseits war er für die Dirtroads geradezu perfekt.

Nach der Ankunft unserer Boote fuhren wir sofort Richtung Tlapacoyan um zu sehn ob wir noch einen gemütlichen Abschnitt für den ersten Tag schaffen. Wir erreichen unser Camp (www.aventurec.com) so gegen 14:00 Uhr.

Nachdem wir noch gut gespeist hatten, haben wir uns den anderen Paddlern, (Seth, Todd und Will) die zufällig auch im Camp waren, angeschlossen um noch auf die Roadside-strecke des Rio Alseseca zu fahren. Zwar war uns klar das diese Strecke nichts mit dem "WW3-4 Einpaddelprogramm" zu tun hatte welches wir geplant hatten, aber egal.

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Lukas Strobl an Nr.3 der 7 Sisters                                    Pic: Todd RicheyIMG_1080

Matthi auf Nr. 5 mit harter Anfahrt  (Bild unten ist Nr. 6)                   Pic: Todd Richey

 

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Der erste Run endete mal mäßig gut, zum einen hatten wir 2 gebrochene Paddel, einen schwumm und einige blaue flecken, zum anderen war’s mal interessant einen WW 4-5 Run in Untertalbach-Schwierigkeit auf sicht zu fahren. Vor allem die Anweisungen unserer amerikanischen und britischen Freunde waren wenig aufbauend.. so wie " Hier ist Dane Jackson schon geschwommen" oder " es ist egal wo du fährst, wird dich vermutlich irgendwie runterprügeln, aber es spült dann raus :) .

Am Abend lehrt Todd aus seiner Box mit Schmerzmitteln ca. 20 Pillen in Luki´s Hand mit den Worten "Welcome to Mexico"

Am nächsten Tag geht’s auf die Seven Sisters Strecke. Hierzu muss man unterhalb von Tomata 2 ca. 50m senkrecht abseilen. Beim live Anblick dieses Monsters verschwanden die Befahrungsgedanken, welche wir zuhause auf der Couch noch hatten, relativ schnell ;)

Die Wasserfälle sind sehr wuchtig, rückläufig und teilweise unterspült. Aber wiederum ein großartiges Erlebnis in einer riesigen Schlucht. Fall Nr. 4 und 5 konnten wir nicht besichtigen.....

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Einstieg Big Banana !!!            AWESOME !!!                                Pic: Seth Ashworth

Nächster Stop war die Big Banana Section auf dem Alseseca. Nach einem ca. 40 min. dirtroad trip, stehen wir bei ein paar Häusern, wo weit und breit kein Bach war. Nur ein kleiner Pfad verschwand im Dschungel. Hier ging’s erst mal 30 min hinunter zu einem 1/2 Kubik Bächlein. Seth beginnt sich durch die Steine zu schieben und sagt das wir hier jetzt ca. eine halbe Stunde auf diesem Rinnsal verbringen werden. 

An einer Linkskurve verlassen wir dieses Bächlein wieder und schlugen uns rechtsufrig nochmals 15 min durch den Dschungel, kurz darauf erreichen wir den Pool der 42m hohen Big Banana Falls. Wahrlich einer der schönsten Einstiege dies gibt,

Auf WW 4 Katarakten geht’s erst mal durch die ersten gemütlichen Canyons. Nach ca. einem km kommt der sogenannte Blinddrop, welcher aber rechts besichtigt werden kann. Fallhöhe ca. 7 m.

Am Ende des Pools unterhalb scheint der Fluss im nichts zu verschwinden. Nur eine Abrisskante und die Worte "This is the flipslide, you will have to roll for shure ;) " nehmen wir zur Kentniss und es geht gleichmal 5 auf einer engen Rutsche in eine Klamm, unten eine riesige Walze.

 

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Matthias Zeiner am ersten Fall der Big Banana.                                                                              Pic: Seth Ashworth

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(Bild oben) Robert am Blinddrop      

Pic: Luki Strobl

 

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Bild rechts Luki am gleichen           

Pic: Todd Richey

                                                         



 

 

 

 

 

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Seth in der "Flipslide"                                         Luki Strobl

 

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Bilder oben: Robert in Meatlocker Bild rechts: Matthi styled the line!     Pics. Luki Strobl

 

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Somewhere on Big Banana                                         Pic: Luki Strobl

Weiter folgen noch Silencio Falls (welche nur Seth und Will paddelten), Meatlocker, MegaRocker Meltdown, Exit drop und etliche andere im 5. Schwierigkeitsgrad. War wirklich eines der besten Gewässer die man so paddeln kann.

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Luki im Meatlocker                                                                              Pic: Robert Machacek

 

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Seth sticks "Silencio"  

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Big banana..............                                   Pic: Todd Richey

Nach dem anstrengenden Tag wollten wir nun nur mal Park and Huck fahren. Seth begleitete uns zum San Pedro Fall. Todd und Will bleiben im Camp und reparierten Paddel und Boote.

Wasserstand am San Pedro war sehr niedrig, weswegen wir auch nur einmal fuhren. Einschlag war ziemlich hart für den 15m Flug.

Die nächsten 2 Tage machen wir gemütlicher, fahren nur einmal Roadside, scouten dem 23m hohen Tomata 1 (leider zu wenig Wasser) und erkunden die Umgebung um unser Camp zu Fuß.

Grund der gemütlichen Tage, war der Plan, danach die 40 km lange Tatempa Strecke auf dem Bobos zu paddeln.

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Luki am San Pedro                        Pic: Robert Machacek        
Super Wasserfall  (rechts)              Pic: Seth Ashworth

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Matthi fired up for the impact :)                                                                                         Pic: Seth Ashworth

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Lukas Strobl am Meltdown- Drop auf dem Bobos                              Pic: Todd Richey

 

Antonio der Campleiter fährt uns persönlich die 3 Stunden Dirtroad zum Einstieg und Organisiert uns einen Fahrer der uns am Ausstieg wieder abholt.

Nach dem Einstieg an der Brücke gräbt sich der Bobos in eine Tiefe Schlucht. Auf den ersten 16 km hält er einige Katarakte und Abfälle um WW 4-5 bereit. Auch kein idealer Ort um ein Boot zu verlieren. Nach einem ca. 5m Fall mit meltdown Garantie wenn man den boof versemmelt, öffnet sich die Schlucht kurz und die restlichen km sind dann nur noch 2-3 mit einzelnen 4er Stellen. Am Ausstieg sind wir alle sehr geschafft aber trotzdem in guter Laune über den schönen Bach in der wahnsinnig atemberaubenden Schlucht.

 

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Einige Katarakt in der unberührten Tatampa Schlucht am Bobos.                                                                

Pics: Todd Richey

 

 

Text: Robert Machacek

 

Weiter geht’s im 2. Teil

 

 

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